Marienberger Mosaikplattenfabrik Aktiengesellschaft

Aktie über 1.000 RM, großes Querformat 27,5 x 36 cm, Lochentwertung im Prägestempel ( RB ),
Marienberg in Sachsen, den 10. Dezember 1920
# 1.363 mit zartem Mittelknick, sonst gut erhalten (Bild)               DT-3188b      1920     59,00 €

Aktie über 1.000 Mark, großes Querformat 27 x 36,5 cm, Lochentwertung ( RB ),
Marienberg in Sachsen, den 24. Oktober 1922
# 2.455 mit zartem Mittelknick, nur geringe Spuren (Bild)             DT-3280d      1922     40,00 €

Gründung: 1890 als oHG, 1896 GmbH, 1897 Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Sitz der Gesellschaft war bis 8.5.1934 Marienberg, danach Broitzem. Nach der Währungsreform stieg das Broitzener Werk zu einem bedeutendem Fliesenhersteller in der BRD auf. 1966 wurde das Konkursverfahren eröffnet, 1984 wurde das Anschlußkonkursverfahren mangels Masse eingestellt. 1988 von Amts wegen gelöscht, 1995 Nachtragsabwicklung.

Tätigkeit: Erzeugung und Vertrieb von Fußboden- und Wandplatten und ähnliche Produkte. Das Werk Marienberg produzierte Steinzeugplatten (Mosaikplatten) für Fußböden., das Werk Broitzem (während des Krieges stillgelegt) produzierte Wandplatten aller Art.